Geschichten unserer Tiere » Barry und die Flexileine

#1

Barry und die Flexileine

in Geschichten unserer Tiere 20.12.2010 13:09
von Dorit (gelöscht)
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Es gibt ja so viel über Hunde zu berichten. Heute werde ich mir das Thema „Hundeleinen“ vornehmen. Und damit bin ich mittendrin!!!
Ein kleiner Anlauf ist allerdings noch nötig, um eine Transparenz aufzubauen und auch, damit sich das Thema nicht verknotet!
Willy, wohlerzogen und „bei Fuß-Läufer“ benötigt keine Leine im Gelände. Auf Anraten der Hundetrainerin erhielt er eine „Flat-Leine“ für den sporadischen Bedarf, mit der wir sehr gut zu recht kommen.
Barry, Halsbandträger, ist noch nicht ganz soweit. Wenn wir im Wald sind, reicht dem Kleinen der Schnüffelradius einer kurzen Hundeleine nicht aus. Wir mögen ihn aber im Wald auch nicht ohne Leine laufen lassen.
Meine Kreativität führte zu einer wagemutigen Frage an meinen Mann, während ich hinter ihm die Klippen des Sachsenwaldes schnaufend erstieg: “Liebling, was hältst du von einer Flexi-Leine für Barry, nur für den Wald?“
Mein Mann blieb stehen, drehte sich um und sagte: „kommt gar nicht in Frage, meist gehe ich mit Barry, Flexileinen sind was für Schoßhündchen!“
Unmittelbar nach unserem Spaziergang fanden wir uns in einem Zoogeschäft, Abteilung Flexileinen wieder! Wichtig waren meinem Mann eine fundierte Beratung und der Check vor Ort. Ich musste schon geduldig sein, denn Flexileinen und Nachbauer gab es in vielen Variationen und unterschiedlicher Länge. Ich glaube, die Abwicklung des Autokaufs dauerte nicht so lange! Und eines war doch interessant, dass der Verkäufer so richtig wissenschaftlich über das Thema Flexileine sprechen konnte.
So, bevor der Verdacht besteht, dass ich den Verkauf mit diesem Thema steuere, möchte ich dass Modell kurz beschreiben. Aerodynamische Handführung, 30 Jahre Garantie, 5 m Lauflänge, 1 cm breites Band, reflektierend, wasserabstoßend, ausbaubar und Fixierung durch Daumendruck.
Mein Mann ließ es sich nicht nehmen, die Leine als Erster zu nutzen. Barry war sehr erfreut, 5 m Laufradius im Wald.



Nun bin auch ich längst mit der Daumenbremse vertraut. Im Wald stehen aber Bäume und wenn man nicht um jeden Baum zusätzlich laufen möchte, muss man schon über ein sehr gutes Reflexvermögen verfügen.
Erschwerend kommt noch hinzu, dass man sich auf korrekt geführte entgegenkommende Flexileinenbesitzer mit ihren Hunden nicht immer verlassen kann.
Wir haben uns arrangiert. Nur im Wald kommt die lange Leine zum Einsatz. Mir ist aufgefallen, dass so eine ausgefahrene lange Leine einem kleinen Hund ganz schön viel Kraft verleiht. Barry legt sich dann auch so richtig ins Zeug!
Und es ist nicht immer so, dass Barry auf Daumendruck zurück kommt, zusätzlich erfolgen Trillerpfeife, Leckerli und Lob. Wenn alles nicht hilft, mit Willi gemeinsam klappt es immer.
Wir waren jetzt wieder im Zoogeschäft und haben für Barry eine schwarze „Flatleine“ gekauft. Oh, war er stolz und trabte „bei Fuß“ neben seinem Willi einher…….

zuletzt bearbeitet 20.12.2010 15:06 | nach oben springen

#2

RE: Barry und die Flexileine

in Geschichten unserer Tiere 20.12.2010 16:55
von Fast Wolfspirit • Chaostechniker | 2.061 Beiträge | 1833 Punkte

Man kanns sich bildlich ausmalen......... lange Leine und ein Baum nach dem anderen muss von der Leine befreit werden
Was meine bisherige Hundeerfahrung spricht, wollen schätzungsweise 95% aller Hunde keine Leine. Halsband / - ring werden meist schnell angenommen.
Wenn ich meine "Urlaubshunde" hab, kann ich weitgehend auf Leine verzichten. Und wenns mal brenzlig wird, halte ich den Schäferhund direkt am Halsband und das ist meiner Ansicht nach die sicherste Rückhaltemöglichkeit, da ein Hund auch bei kurzer Leine "Anlauf" nehmen kann. Beim Dalmatinermischling gestaltet sich das ganze weit schwieriger. Sie ist trotz ihrer "Breite" recht drahtig auf kurze Distanzen, hat aber Taubheit als Handicap. Habe mit dem Hund (für mich) ein Konzept, ähnlich der Zeichensprache ausgearbeitet was meistens recht gut funktioniert. Auf weite Distanzen gibts schon mal Meinungsverschiedenheiten die man mit regelmässiger Arbeit und wiederholtem Üben sicher in Griff bekommen könnte. Nur reichen da meine Tage nie aus um das definitiv in Griff zu bekommen.
Die Schäferhündin kenne ich seit ca. 10-11 Jahren und sie gehorcht mir, als wäre es mein eigener Hund - oft auch im Beisein ihrer Besitzerin.
Bin zwar etwas vom Thema abgekommen was Leinen betrifft - aber das dürfte sicher auch interessant zu lesen sein
Wenn mehr von meinen Erfahrungen erwünscht ist - gerne.


Eine 2. Chance? Ja - dann aber gerechter.
Es kommt nicht darauf an, was der Kopf denkt, sondern was das Herz spricht!
LG Fast WolfSpirit (Oli)

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